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Fotos:                       , DNT Weimar

 

DON JUAN KOMMT AUS DEM KRIEG 

Ödön von Horvàth

 

Deutsches Nationaltheater in Weimar
Premiere 21.11. 2001
Aufführungsdauer 2:15 h, 1 Pause

 

Regie: Grażyna Kania

Bühne: Vinzenz Gertler

Kostüme: Elina Schnizler

Musikcollage: Grażyna Kania

Dramaturgie: Guido Neubert 

 

BESETZUNG:

DETLEF HEINTZE Don Juan, 

ELKE WIEDITZ Mutter/Oberin/Erste ältliche Soubrette/Dame aus Bern/Ein Weib im Wald, 

ROSWITHA MARKS Witwe/Zweite ältliche Soubrette/Zweite Kunstgewerblerin/Dentistin, Maske, Zweites Weib im Wald, 

UTE WIECKHORST Erste Tochter/Zweites loses Mädchen/Frau Hausmeiste/Erste Kunstgewerblerin/Gouvernante, Wirtin

HEIKE MEYER Magd/Schauspielerin/Zweites Weib in der Schlange, 

ROSEMARIE DEIBEL Großmutter/Kellnerin/Nachbarin/Dicke, 

MARITTA HORWATH Zweite Tochter/Drittes Weib in der Schlange/Erstes Loses Mädchen, Schwester/Freundin des Pferdehändlers, 

(STATISTERIE: KIND) Erstes Dorfmädchen/Erstes kleines Mädchen/Die Blonde, 

(STATISTERIE: KIND) Zweites Dorfmädchen/Zweites kleines Mädchen/Die Dunkle​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

trailer

 

PRESSE

THÜRINGER ALLGEMEINE ZEITUNG, 24.11.2001 

Verdammen im Schnee DNT Weimar.

Henryk Goldberg 

(...) Die Regisseurin (...) entwirft hier ein überzeugendes Bildertheater. In dessen Mitte sitzt der Zuschauer wie im Brennpunkt einer Laterna Magica. Nur dass er es nicht ist, der die Bilder entzündet. Sie entzünden und beleben sich in ihm, er fügt sie zur Geschichte. 
Die Szenen umstellen den Betrachter, der sich auf seinem Pappschemelchen ständig um sich selber drehen muss. Sie sind vor ihm auf der schartigen Betonbrüstung der Bühne, sind hinter ihm auf den Stufen der Zuschauertraverse, ziehen ihn hinaus in den Vorraum und leuchten rundum an den Wänden. Jedes ein vollendetes Tableau. Feldpostkarten eines verschollenen Krieges, der immer noch anhält. Selten ist mit dem alten Maschinensaal so einfühlsam umgegangen worden. 

 

THÜRINGER LANDESZEITUNG, 23. 11. 2001 
Eiskalt im Herzen 

(...) Kania tut das lustvoll und lässt im e-werk nicht auf einer Bühne spielen, sondern auf ganz vielen, im Raum verteilt, sogar im Foyer. Ihre Zuschauer setzt sie auf billige Papphocker – Kriegszeiten eben, die so stabil gefaltet sind wie Umzugskartons. Deshalb bleibt das Publikum ständig in Bewegung, dreht nicht nur die Nase, sondern gleich den Po. 
(...) Eine richtige Odyssee. Und die Zuschauer ziehen mit auf ihren Papphockern, was ja ganz spaßig ist. Zumindest stören keine Umbaupausen, die knappen Szenen des Stationendramas folgen Schlag auf Schlag. (...) Dass sich niemand langweilt, haben die Maskenbildner alle Hände voll zu tun, um die sechs verwandlungsgenialischen Schauspielerinnen für die riesige, 35-köpfige Horvathsche Personage ständig umzuschminken. 
Die Zuschauer applaudieren noch, bevor sie aufbrechen: den so wunderbaren, wandelbaren Schauspielerinnen und dem wunderbar-matten Don Detlef Heintze-Juan. Auch der Regisseurin Kania, die die großen Gefühle so atemlos einfach gezeigt hat. Denn so ist ja das Leben: ein immer gleicher und rauschender Strom der Bilder, der nicht versiegt, bis zum Schluss das Licht ausgeht.

 

 

 

 
 
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