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Fotos:

 

NORDOST 

Thorsten Buchsteiner

 

Übersetzung: Adam Nalepa 

Bearbeitung: Grażyna Kania

Teatr Polski Bydgoszcz (PL)

Premiere am 23.11.2007

Aufführungsdauer 1:30 h

 

Regie: Grażyna Kania

Ausstattung: Anna Met

Musik: Maciej Szymborski

 

BESETZUNG:

BEATA BANDURSKA Olga, DOMINIKA BIERNAT Zura, ANITA SOKOLOWSKA Tamara

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Programm des Polnischen Kulturministeriums und des Theaterinstitutes Warszawa

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musik

 

PRESSE

NOWA SIŁA KRYTYCZNA, 26.11.07
Komme! Sehe! Vergesse!
Borough of Islington
(...) Drei Frauen, drei Stühle, drei Mikrofone. Der Minimalismus ist bis an die Grenzen getrieben. Einsame, verlassene und vernachlässigte Witwen. Ihre Worte sind etwas wie Geschosse in unsere Richtung. (...) „Nordost“ ist die dokumentarische Aufzeichnung der Tragödie, die vor fünf Jahren stattgefunden hat. (...) Der realistische Effekt wird durch den Gebrauch von Multimedia verstärkt. Die Erzählungen der Frauen über Geschehnisse, die nicht direkt die Geiselnahme betreffen, sehen wir auf Monitoren. Erst die Erzählung die den 23.10.2002 betreffen, kommen „live“ von der Bühne. Diese einfache Aufteilung von Grazyna Kania hat ihren Effekt. Wir fühlen uns, als nähmen auch wir an der Moskauer Tragödie teil. Wir sind gefangen. Wir und mit uns der Text, die beißenden Worte im unglaublichen Dreiertempo. (...)
                                                                                                                                        

EKSPRESS BYDGOSKI 26.11.07
Witwen in der Kriegsfalle
Katarzyna Kaczor
Nach der Premiere von „Nordost“ im Bydgoszczer Teatr Polski, sollte man still sitzen bleiben. Schweigen würde für die Rezension reichen.
(...) Beata Bandurska spielt genial mit Emotionen und einer ungewöhnlich suggestiven Mimik: von einem zarten Lächeln bis zur äußersten Verzweiflung. Die Schauspielerin spielt mir ihren Mundwinkeln, den Augenbrauen, einer Haarsträhne. Eine überwältigende Schöpfung. Anita Sokolowska zeigt mit Tamara einen anderen, eher in strengen Zügen gehaltenen Wahnsinn, der nicht weniger erschüttert. Dominika Biernat schuf als Zura das großartige Studium einer von ihrer muslimischen Familie ausgestoßenen Frau, die von ihrem kriegerischen Guru verraten wird und entdeckt, dass dieser den Tod gar nicht so sehr liebt.
                                                                                                                                        

WWW.TEATR.DLAWAS.PL, 28.11.07
Witwen klagen an.
Anita Nowak
(...) Alle Elemente dieses künstlerischen Ereignisses sind perfekt bedacht und so konstruiert, dass die Kraft ihrer Wirkung möglichst groß ist. (...) Die Regisseurin Grazyna Kania stützte die Stärke des Textes auf die Askese der theatralischen Mittel. Der fast völlige Mangel an szenischer Bewegung verstärkt die Kraft des Ausdrucks. Wie die asketische Anlage des Bühnenbilds und der Kostüme von Anna Met, erlaubt er dem Zuschauer, sich auf das Spiel der Schauspieler zu konzentrieren. Das ist hervorragend. 
(...) Eine schauspielerisch ausgezeichnete Vorstellung in subtiler Inszenierung.

                                                                                                                                        

GAZETA WYBORCZA, Bydgoszcz, 26.11.07
Die Monologe dreier Witwen über das Drama an der Dubrovka.
Michalina Lubecka
(...) Bevor die Zuschauer auf bequemen Sitzen Platz nehmen, sehen sie drei Frauen, von denen jede in einem kleinen Raum eingeschlossen ist. Die erste ist von zerkratzten Wänden umgeben, die zweite sitzt in einem kalten Krankenhausgang, die dritte vor dem Hintergrund einer bunten Tapete. Damit endet unsere Bekanntschaft mit ihrer Welt. Gleich darauf präsentieren sie sich im Bühnenbild montierten Monitoren. Aber sie erinnern in nichts an die entpersönlichten Marionetten der Abendnachrichten. Sie erzählen ihre Geschichte im Stil eines persönlichen Dokumentarfilms, oder wie in einem Internettagebuch. (...)
„Nordost“ von Thorsten Buchsteiner, in der Inszenierung von Grazyna Kania, ist die gemeinsame Geschichte dreier Frauen. Die Männer in ihr sind zu schwach, zu langsam und zu feige. Es ist dies aber kein Loblied auf die Stärke der Frauen, sondern die außergewöhnliche Erzählung davon, dass Gute und Böse auf jeder Seite stehen.

 

 

 
 
 
 
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